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Pre-Classical Anatolian Languages in Contact (PALaC)

The aim of PALaC (2018-2023, Verona) is to identify and study all the traces of language contact in the corpora from the Anatolian Area in the II and early I millennia BCE, comparing the results of the linguistic analysis with the data on the historical and cultural geography of the Ancient Near East.
 

VedaWeb

Das Projekt (2017-2020) von Daniel Kölligan, Uta Reinöhl, Patrick Sahle und Jürgen Rolshoven (Köln) hat zum Ziel, eine webbasierte, frei zugängliche Plattform für die sprachwissenschaftliche Erforschung altindischer Texte aufzubauen. Das altindische Textkorpus soll digital einsehbar, morphologisch und metrisch annotiert sowie nach lexikographischen und korpuslinguistischen Kriterien durchsuchbar zur Verfügung gestellt werden. Als Pilottext wird der Rigveda eingespeist werden, der mit den Wörterbüchern Cologne Digital Sanskrit Dictionaries verknüpft werden soll. Die morphologische Annotation dieses Textes wurde an der Universität Zürich (UZH) durchgeführt und dem Projekt zur Verfügung gestellt. In Zukunft wird über die URL vedaweb.uni-koeln.de die Vedaweb-Anwendung erreichbar sein.
 

Detransitivität in den britannischen Sprachen

Dieses an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelte Projekt wird von PD Dr. Britta Irslinger durchgeführt und für zwei Jahre von der DFG gefördert (2017-19). Ziel des Projekts ist die korpusbasierte Untersuchung des Ausdrucks von Detransitivität (Reflexivität, Reziprozität und mediale Konstruktionen) in den britannischen Sprachen mit Schwerpunkt auf dem Kymrischen. Erforscht werden die diachronen Veränderungen der Distribution und Funktionen der verschiedenen Marker sowie konvergente Entwicklungen mit den jeweiligen Nachbarsprachen. Hierbei ist u.a. die umstrittene Frage von Interesse, wie die parallelen Verwendungen der kymrischen und englischen komplexen Intensiva (kymr. ei hun, engl. himself usw.) als Reflexivmarker zu beurteilen sind.
 

Chronologicon Hibernicum

Chronologicon Hibernicum is an ERC-funded research project (Horizon 2020 grant agree¬ment No. 647351) at Maynooth University. The Principal Investigator is Prof. David Stifter, researchers include Dr. Elliott Lash, Dr. Fangzhe Qiu and Dr. Bernhard Bauer. The funding period is 2015–2020.
ChronHib aims at refining the methodology for formalising the description of Early Medieval Irish language variation and change from the 7th to the mid 10th century A.D. The project combines philological and linguistic analysis with computational and sta¬tis-ti¬cal methods in order to build a chronological framework of the changes in phonology, morphology and syntax that transformed the Irish language in that period. A key factor in this is the linguistic profiling of externally dated texts, especially historically anchored sources such as annalistic writ¬ing, and serialising the emerging linguistic and chrono-logical data. The resulting framework can then be used to more precisely position hitherto undated literary texts in the Early Irish period. The project also aims at making progress in the methodology of linguistic dating in gene¬ral, in particular with regard to employing quantificational and statistical methods such as seriation or Bayesian statistics.
Project website: http://dhprojects.maynoothuniversity.ie/chronhib/
Twitter: @chronhib
 

Ein interaktives Onlineetymologikon des Lepontischen

Unter der Leitung von Mag. Dr. David Stifter entsteht ein innovatives etymologisches Onlinewörterbuch zu der altkeltischen Sprache Lepontisch (2015-2019). Eine genauere Beschreibung des Projekts finden Sie hier.
 

The Homeland: In the footprints of the early Indo-Europeans

By correlating concepts like wool, honey bee and horse with archaeological findings, “The Homeland” aims at identifying when and where Proto-Indo-European was spoken. The project is cross-disciplinary, linking linguistics and archaeology from the outset. Most former studies have addressed the question from either a linguistic or an archaeological perspective.
It is funded (2015-2018) by the Carlsberg Foundation and the Department of Nordic Studies and Linguistics, University of Copenhagen.
 

Digitales philologisch-etymologisches Wörterbuch der altanatolischen Kleinkorpussprachen Teilprojekt: Indogermanische Etymologie der altanatolischen Kleinkorpus­sprachen

Das von der DFG geförderte Projekt (seit 2014) umfasst mehrere Teilprojekte. Zu dem Teilprojekt an der Indogermanistik der LMU München siehe die Projekthomepage.
 

Die Legende vom Leben des Buddha in tocharischen Texten

Ziel des von der DFG geförderten Projekts (2013-2016) ist es, erstmals alle bei den Tocharern überlieferten indischen Werke zur Buddhalegende sprachwissenschaftlich und philologisch-vergleichend unter Einbeziehung der zentralasiatischen Paralleltexte auszuwerten und so einen Beitrag zur sprachwissenschaftlichen Erschließung des Tocharischen und zur Erforschung des tocharischen Buddhismus sowie der Entwicklung der Buddhalegende an der nördlichen Seidenstraße zu leisten. Grammatik und Lexikon beider tocharischer Sprachen sind noch nicht vollständig erschlossen. Naturgemäß erfordert die Erforschung noch weniger bekannter altindogermanischer Sprachen eine enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Im Falle des Tocharischen sind das vor allem die Indogermanistik mit ihrer historisch-vergleichenden Methode sowie die Indologie, die Zentralasienkunde und die Buddhismusforschung, deren jeweilige Kompetenz in dem Projekt exemplarisch zusammengeführt werden soll. Siehe auch hier.
 

IECASTP - Indo-European Case and Argument Structure in a Typological Perspective

It has been categorically assumed within both synchronic and diachronic linguistics that oblique or non-nominative subjects are a modern phenomenon in the Indo-European languages where they are attested, and that they have developed from objects, although the exact nature of this development remains both unexplored and unaccounted for. A more radical view was suggested in Eythórsson and Barðdal (2005) where it is argued that subject-like obliques in Germanic already behaved syntactically as subjects in Old Germanic. This raises the question whether there has at all been a development from object to subject status in the proto-language. In order to answer that question, a proper investigation will be carried out of non-canonically case-marked argument structure constructions in Indo-European, including the following: a) the semantics and predicate structure of oblique-subject predicates in the Indo-European languages, b) the syntactic function of the subject-like oblique in the early and archaic Indo-European languages, c) the distribution and nature of oblique anti-causative intransitives in the West-Indo-European languages, d) the origin, emergence and development of argument structures with oblique subjects in the IE languages, and e) the development of object case marking in the earliest IE languages. Genaueres.
 

Thüringer Etymologisches Wörterbuch (THEW)

Unter der Leitung von Prof. (em.) Dr. Rosemarie Lühr bearbeiten Dr. Sergio Neri und Laura Sturm M.A. ab Dez. 2012, Dr. Sabine Ziegler (für Dr. Sergio Neri) ab August 2013 am Lehrstuhl für Indogermanistik in Jena (DE) die zum Wortfeld "Haus und Hof" gehörenden Wörter aus Thüringer Dialekten hinsichtlich germanischer und indogermanischer Etymologie, Wortbildung sowie ihrer semantischen Entwicklung. In der zweiten Projektphase von Juli 2016 - Juni 2018 arbeiten Henry Seidel M.A und Christoph Hössl M.A. daran weiter. Das Projekt wird von der DFG gefördert.
 

Eine Gesamtedition der Tocharischen Handschriften (CEToM)

In dem von dem österreichischen FWF (START-Programm) seit Februar 2011 für den Zeitraum von 6 Jahren geförderten Projekt möchten die Projektleiterin Prof. Dr. Melanie Malzahn von der Universität Wien und ihre Mitarbeiter/-innen tocharische Textzeugnisse aufbereiten und in einer Gesamtedition zugänglich machen. Dabei werden Photographien der Texte veröffentlich samt Umschrift, deutscher Übersetzung und sprachwissenschaftlichem Kommentar; ferner soll eine Datenbank mit guten Suchfunktionen erstellt werden und schließlich online zugänglich sein. Mehr dazu erfahren Sie hier.
 
Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext
 
Ein Team von Indogermanistinnen (PD Dr. Susanne Zeilfelder (Arbeitsstellenleitung), Dr. Bettina Bock, Dr. Sabine Ziegler) erarbeitet seit April 2007 an der Univ. Jena (DE) ein neuartiges Wörterbuch, in dem vor allem die semantische Entwicklung deutscher Wörter und Phrasen seit dem Althochdeutschen unter Einbeziehung von Entlehnungen und Europhrasen untersucht wird. Für das äußerst datenreiche Projekt wird von zwei technischen Mitarbeitern (Ulrike Ertel, M.A., Dr. Stefan Lotze) eine Datenbank programmiert, die viele Möglichkeiten der Datensuche zulässt. Dieses Langzeitprojekt wird von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig gefördert, Projektleiterin ist Prof. (em.) Dr. Rosemarie Lühr. Link
 

Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen (EWA)

Ein Team von Indogermanisten (Dr. Maria Kozianka (Arbeitsstellenleitung); Dr. Roland Schuhmann, Dr. Harald Bichlmeier) erarbeitet an der Univ. Jena (DE) den inzwischen 6. Band des Wörterbuchs; Projektleiterin ist Prof. (em.) Dr. Rosemarie Lühr. Das Wörterbuch ist ein Langzeitprojekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Link
 
Indo-European Etymological Dictionary (IEED)
 
Seit 1991 wird an der Univ. Leiden (NL) in einem groß angelegten Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Lubotsky eine Reihe etymologischer Wörterbücher zu indogermanischen Sprachen erarbeitet. Das Projekt wird von der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO) gefördert.
 

RIVELEX. Rigveda-Lexikon/momentan nicht weitergefördert

An der Univ. Salzburg (AT) wird unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Krisch ein neues achtbändiges Rigveda-Wörterbuch nach den neuesten Erkenntnissen der allgemeinen und indogermanischen Sprachwissenschaft erstellt. Der erste Band (Buchstabe a, der etwa ein Achtel des gesamten rigvedischen Wortschatzes umfasst) ist 2006 im Leykam-Verlag erschienen, der zweite Band (die restlichen Vokale)  ist 2012 erschienen. Mitarbeiter: Dr. Christina Katsikadeli, Dr. Stefan Niederreiter, Mag. Konstantinos Sampanis und Dr. Sabine Ziegler. Das RIVELEX wurde vom österreichischen Fonds für wissenschaftliche Förderung (FWF) von 2000 - 2010 finanziert.
 
07/01/2018