Manuskript
(Sanskrit)

Sanskrit (in Deva­na­ga­ri-Schrift) ist die hei­lige Spra­che des Hin­du­is­mus und ge­hört zu den in­do­ari­schen Spra­chen. Pa­ni­ni (4. Jhd. v. Chr.) ver­fas­ste eine Sanskrit-Sys­te­ma­tik, die äl­tes­te über­lie­fer­te Gram­ma­tik.



Inschrift
(Altgriechisch)

Die Stele ist mit alt­grie­chi­schen Buch­sta­ben be­schrif­tet. Die ver­schie­de­nen alt­grie­chi­schen Al­pha­be­te wur­den im 9./8. Jhd. v. Chr. von der phö­ni­zi­schen Kon­so­nan­ten-Schrift ab­ge­lei­tet.



Skarthi-Stein
(Runendänisch)

Der Runenstein wurde 1857 bei Bus­dorf, Deutsch­land, ge­fun­den. Er er­in­nert an einen Ge­folgs­mann von Sven Ga­bel­bart (dän.: Svend Tveskæg), ei­nem Kö­nig, der von 986 bis 1014 über Dä­ne­mark herr­schte.



Merseburger Zaubersprüche
(Althochdeutsch)

Die zwei um 950 in Alt­hoch­deutsch ver­fas­sten Mer­se­bur­ger Zau­ber­sprüche (hier ei­ne hand­schrift­li­che Ko­pie) sind Zeug­nis­se der alt­ger­ma­ni­schen My­tho­logie.



Inschrift
(Lykisch)

In Sillyon (heutige Tür­kei) ent­deckte Stein­in­schrift aus dem 5./4. Jhd. v. Chr. Ly­kisch ge­hört zur lu­wi­schen Un­ter­grup­pe der Ana­to­li­schen Spra­chen.

Kuriosa

Ciarud chualatar ilbélre et cenuslabratar nipat ferr de -
isfollus didiu nanmáar bríg labrad ilbélre.
Auch wenn sie viele Sprachen gehört haben, und auch wenn sie sie sprechen, sind sie deswegen doch nicht besser. -
Es ist also klar, dass das Sprechen vieler Sprachen keinen großen Wert hat.
Würzburger Glossen zu den Paulusbriefen, S. 12 d Glosse 28.

What is this that roareth thus?
Can it be a Motor Bus?
Yes, the smell and hideous hum
Indicat Motorem Bum!
Implet in the corn and high
Terror me Motoris Bi :
Bo Motori clamitabo
Ne Motore caeder a Bo -
Dative be or Ablative,
So thou only let us live:
Whither shall thy victims flee?
Spare us, spare us, Motor Be!
Thus I sang; and still anigh
Came in hordes Motores Bi,
Et complebat omne forum
Copia Motorum Borum.
How shall wretches live like us
Cincti Bis Motoribus?
Domine, defende nos
Contra hos Motores Bos!
Alfred Denis Godley, Januar 1914


 


Grabinschrift
(Altirisch)

Irischer Grabstein aus Ballin­taggart, Coun­ty Ker­ry, ca. 5. Jhd. n. Chr., in der alt­iri­schen Ogam-Schrift.

Transkription:
Maqqi-lari koi maqqi muccoi Dovinias

Übersetzung:
(Grabstein des) Mac-lar hier, ei­nes Soh­nes aus dem Clan des Duibne



Steintafel
(Griechisch)

Die Stein-Inschrift stammt aus dem 5. Jhd. v. Chr. Auf ihr fin­den sich Na­men be­deut­sa­mer Per­sön­lich­kei­ten der An­ti­ke, zum Bei­spiel der des Re­for­mers Kleisthe­nes oder des Ty­ran­nen Hippias

Transliteration:
[Фιλόνεος]
[´Ον]ετο[ρ---?]
[h]ιππία[ς]
[K]λεισθέν[ες]
[M]ιλτιάδες
[Kα]λλιάδες
[…..]στρατ[ος]