Manuskript
(Sanskrit)

Sanskrit (in Deva­na­ga­ri-Schrift) ist die hei­lige Spra­che des Hin­du­is­mus und ge­hört zu den in­do­ari­schen Spra­chen. Pa­ni­ni (4. Jhd. v. Chr.) ver­fas­ste eine Sanskrit-Sys­te­ma­tik, die äl­tes­te über­lie­fer­te Gram­ma­tik.



Inschrift
(Altgriechisch)

Die Stele ist mit alt­grie­chi­schen Buch­sta­ben be­schrif­tet. Die ver­schie­de­nen alt­grie­chi­schen Al­pha­be­te wur­den im 9./8. Jhd. v. Chr. von der phö­ni­zi­schen Kon­so­nan­ten-Schrift ab­ge­lei­tet.



Skarthi-Stein
(Runendänisch)

Der Runenstein wurde 1857 bei Bus­dorf, Deutsch­land, ge­fun­den. Er er­in­nert an einen Ge­folgs­mann von Sven Ga­bel­bart (dän.: Svend Tveskæg), ei­nem Kö­nig, der von 986 bis 1014 über Dä­ne­mark herr­schte.



Merseburger Zaubersprüche
(Althochdeutsch)

Die zwei um 950 in Alt­hoch­deutsch ver­fas­sten Mer­se­bur­ger Zau­ber­sprüche (hier ei­ne hand­schrift­li­che Ko­pie) sind Zeug­nis­se der alt­ger­ma­ni­schen My­tho­logie.



Inschrift
(Lykisch)

In Sillyon (heutige Tür­kei) ent­deckte Stein­in­schrift aus dem 5./4. Jhd. v. Chr. Ly­kisch ge­hört zur lu­wi­schen Un­ter­grup­pe der Ana­to­li­schen Spra­chen.

 

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Silbersiegel
(Anatolisch)

Silbersiegel des he­thi­ti­schen Kö­nigs Tarkas(sa)­nawa aus Mira (ana­to­li­sche Hie­ro­gly­phen und Keil­schrift)



Münze
(Lateinisch)

Römische Münze aus der Zeit des Kai­sers Ela­ga­bal (um 220) mit dem Ab­bild ei­ner re­li­giö­sen Pro­zes­sion.

Inschrift:
Sanct Deo Soli
Elagabal

Übersetzung:
dem heiligen Sonnengott
Elagabal